Aufgaben und Auftrag

Integration

Integration ist ein gegenseitiger Prozess, an dem die schweizerische und die ausländische Bevölkerung beteiligt ist. Einerseits setzt Integration die Offenheit der Schweizerinnen und Schweizer voraus, andererseits von den Zugewanderten, dass sie sich um ihre Integration bemühen und die hiesigen Regeln und Gesetze einhalten. Ausländerinnen und Ausländer, die rechtmässig und längerfristig in der Schweiz wohnen, sollen einen chancengleichen Zugang zum wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Leben in der Schweiz haben. Das Erlernen der deutschen Sprache ist hierfür zentral. Das Ziel ist ein Zusammenleben aller, geprägt von gegenseitiger Achtung und Toleranz, basierend auf den Werten der Bundesverfassung.


Spezifische Integrationsförderung

Die Integrationsförderung ist gemäss Bundesgesetz eine Querschnittaufgabe, das heisst, sie ist auf der Ebene des Bundes, der Kantone und der Gemeinden zu erfüllen. Dabei gilt, dass die Integrationsförderung ist grundsätzlich Aufgabe der Regelstrukturen ist. Die Förderung ausserhalb dieser Strukturen - in sogenannten Sondermassnahmen - ist im Prinzip zu vermeiden, da sie der Ausgrenzung Vorschub leisten könnte, was ja der Integrationsförderung zuwiderliefe. Wo sie aber helfen, den Zugang zu den Regelstrukturen zu ebnen, sind Sondermassnahmen gerechtfertigt. Bund und Kantone definieren sie als spezifische Integrationsförderung.


Aufgaben der Fachstelle Integration

Die Fachstelle Integration des Kantons Thurgau ist verantwortlich für:

  • die Steuerung des Mitteileinsatzes von Bundes- und Kantonsgeldern;
  • die Koordination der kantonalen Massnahmen zur Integration;
  • die Information gegenüber den kantonalen Regelstrukturen, den Gemeinden sowie privaten integrationsrelevanten Organisationen;
  • die Information gegenüber dem Bund;
  • die Ausarbeitung von Programmvereinbarungen zwischen Bund, Kanton und Gemeinden.


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Gesetzliche Grundlagen